Kindertraining · 6 bis 11 Jahre

Fallen lernen. Und wieder
aufstehen.

Im Daimon-Dojo üben Kinder Aikido — eine japanische Kampfkunst ohne Wettkampf. Es gibt keine Turniere, keine Ranglisten, keine Sieger und keine Verlierer. Es gibt Rollen und Fallen, Werfen und Geworfenwerden — und Kinder, die dabei lernen, aufeinander zu achten.

Kinder in weißen Aikido-Anzügen bilden mit Hoyu eine Menschenpyramide auf der Matte

Was hier geübt wird

Kampfkunst, die niemanden besiegen will

Aikido setzt der Kraft eines Angriffs keine größere Kraft entgegen, sondern nimmt sie auf und lenkt sie um. Wer übt, braucht deshalb nicht der Stärkste zu sein — und lernt zugleich etwas, das weit über die Matte hinausreicht: dass man einem Angriff nicht ausgeliefert ist und ihn nicht erwidern muss.

Für Kinder heißt das ganz praktisch: fallen, ohne sich zu fürchten. Rollen vorwärts und rückwärts, sicher landen, wieder aufstehen. Dazu kommen die ersten Grundformen mit einem Partner — immer zu zweit, immer im Wechsel, mal werfen, mal geworfen werden.

Was Kinder dabei mitnehmen, merken Eltern meist zuerst außerhalb des Dojo: ein sicheres Gefühl für den eigenen Körper, mehr Ruhe, und die Erfahrung, dass Zusammenarbeit mehr bringt als Gegeneinander.

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Zweimal die Woche

Zeiten

Mittwoch

AikidoKindertraining6 – 11 Jahre

Freitag

AikidoKindertraining6 – 11 Jahre

Das Kindertraining leitet Hoyu Gawan Errenst, der Leiter des Dojo — 5. Dan im Aikido und ordinierter Zen-Mönch. Zwei Termine pro Woche heißt nicht zweimal Pflicht: Wer nur mittwochs kann, kommt mittwochs.

Ab 12 Jahren trainieren Jugendliche mit den Erwachsenen — mittwochs und freitags direkt im Anschluss, 18:30 – 19:30 Uhr. Wer aus dem Kindertraining hineinwächst, wechselt einfach hinüber. Den ganzen Wochenplan gibt es auf der Startseite.

Das Dojo liegt in der Charlottenstraße 14 in Aachen, im Frankenberger Viertel. Karte öffnen

Was es kostet

Beitrag

Probetraining

0 €

Einmal mitmachen, ohne irgendetwas zu vereinbaren. Sag uns vorher kurz Bescheid, dann wissen wir, dass ihr kommt.

Die ersten drei Monate

99 € einmalig

Für alle, die neu beginnen — einmalig, nicht monatlich. Kinder starten direkt im Kindertraining, der Beitrag ist derselbe wie für Erwachsene.

Danach monatlich

55 € / Monat

Ab dem vierten Monat. Ermäßigt 44 € bei geringem Einkommen — etwa für Auszubildende, Studierende, Arbeitsuchende — sowie für Familienmitglieder. Bei Kindern zählt die Situation der zahlenden Person.

Nach den ersten drei Monaten geht die Anmeldung von selbst in die reguläre Mitgliedschaft über — ihr müsst euch nicht neu anmelden. Soll es nicht weitergehen, genügt eine formlose Nachricht bis zum letzten Tag des dritten Monats, dann endet die Anmeldung ohne weitere Kosten. Danach läuft die Mitgliedschaft unbefristet, mit einem Monat Kündigungsfrist zum Monatsende.

Habt ihr einen Aktionsgutschein — etwa den Flyer aus dem Briefkasten — ist der vierte Monat frei.

Das Anmeldeformular bekommt ihr nach dem Probetraining von uns; zum ersten Training müsst ihr nichts mitbringen. Wer vorher hineinschauen möchte, findet es hier.

Bevor ihr kommt

Fragen, die Eltern uns stellen

Ist das gefährlich?

Aikido kennt keinen Wettkampf — niemand versucht, ein anderes Kind zu treffen oder zu besiegen. Geübt wird auf Matten, langsam, in verabredeten Formen, und das Erste, was jedes Kind lernt, ist das sichere Fallen. Blaue Flecken sind seltener als beim Fußball.

Muss mein Kind sportlich sein?

Nein. Aikido ist keine Frage von Kraft oder Kondition, und es gibt niemanden, mit dem sich ein Kind messen müsste. Kinder, denen Mannschaftssport zu laut und zu schnell ist, finden hier oft ihren Platz.

Was braucht mein Kind?

Fürs Erste nur bequeme Sportkleidung — eine lange Hose und ein T-Shirt. Geübt wird barfuß. Den weißen Anzug gibt es später, wenn klar ist, dass euer Kind dabeibleiben möchte; wir sagen euch dann, wo ihr einen bekommt.

Darf ich zuschauen?

Beim ersten Mal gern — es gibt Plätze am Rand der Matte. Danach merken die meisten Kinder selbst, dass sie freier üben, wenn die Eltern die Stunde über spazieren gehen.

Wann kann mein Kind anfangen?

Jederzeit. Es gibt keinen Kursbeginn, auf den ihr warten müsstet — die Gruppe läuft fortlaufend, und Neue kommen einfach dazu.

Was hat Zen damit zu tun?

Das Daimon-Dojo ist auch eine Zen-Klause, und Hoyu ist Zen-Mönch. Deshalb beginnt und endet auch das Kindertraining mit einer kurzen Meditation von ein, zwei Minuten, in denen die Kinder ankommen und zur Ruhe finden.

Eine Frage, die hier nicht steht? Schreibt an info@daimon-dojo.de — oder ruft an: +49 176 8505 9090.

Der erste Schritt

Kommt vorbei

Am einfachsten lernt ihr das Dojo kennen, indem ihr da seid. Schreibt uns kurz, bevor ihr das erste Mal kommt — dann ist das Probetraining vorbereitet und euer Kind wird erwartet.

Hoyu trägt lachend drei Kinder huckepack vor der Sprossenwand